Ein "gebrauchter Tag" für die C-Junioren

Erstellt: 09. September 2017
Geschrieben von Dirk Henning

Mit 2:11 (2:3) erhielten die C-Junioren gegen den TSV Heiligenrode heute eine kleine Lehrstunde. Während in der ersten Halbzeit die Automatismen noch funktionierten, lief es in der zweiten Hälfte mehr als bescheiden. Zu den Gründen später. Unsere Aufstellung: Lars, Mohammed A., Julian, Ammar, Easy, Marc, Xhafer, Jannik, Mohammed R., Karen, Agan, Leandro, Johannes und Maxi.

Während die ersten 5 Minuten noch ausgeglichen verliefen, merkte man schon, dass der Gast über den rechten Flügel immens Druck machte. Schade, dass nach 15 Minuten Jannik nach Zuspiel von Agan nicht zum 1:0 verwandeln konnte. Dafür gab es in der 19. Minute nach Foul von Maxi (zudem gelbe Karte) knapp von der Strafraumgrenze einen Freistoß, den Heiligenrode unhaltbar zum 0:1 einschoss. Kurz danach tauchte ein Gegenspieler unbedrängt vor dem Tor auf und konnte zum 0:2 erhöhen. Die heute gute Zusammenarbeit zwischen Mohammed R. und Jannik wurde durch das 1:2 von Mohammed gekrönt. Leider konnte sich drei Minuten später ein Gästespieler links durchsetzen und erzielte das  1:3. Bevor wir kurz vor der Pause (33.) den Anschlusstreffer durch Agan  zum 2:3 erzielen konnten, gab es zwei abseitsverdächtige Aktionen, in denen der Pfosten und Lars' Fingerspitzen die 06er vor einem höheren Rückstand bewahrten. Halbzeit

Nach der Pause  waren unsere Jungs guten Mutes, wurden aber gleich in der 36. bis 39. Minute durch Unkonzentriertheiten eiskalt erwischt. Ruckzuck stand es 2:6. In der 50. Minute wurden unsere Abwehrspieler im Strafraum wie Slalomstangen umspielt: 2:7. Kurz darauf erhielt Maxi eine 5 Min. Zeitstrafe. Es sieht halt immer schlimm aus, wenn man zwei Köpfe größer als der Gegner ist und ein eher harmloses Foul begeht... In der Unterzahlphase erzielte Heiligenrode noch das 2:8. Etwas demoralisiert, ließen wir dann noch drei weitere Gegentreffer zu. Dennoch haben alle Spieler vieles versucht und haben aufopferungsvoll gekämpft.

Vielleicht liegt die Erklärung dieser hohen Niederlage in dem heute quasi nicht existenten Mittelfeld. Während sechs Spieler "vorne" auf den Ball warteten, sahen sich nur vier Abwehrspieler einer Übermacht von vielen Gegenspielern gegenüber. Die Rückwärtsbewegung des Mittelfeldes und das Aushelfen selbst der Stürmer in der Abwehr darf in den nächsten Trainingseinheiten ein Thema sein.

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